Die Österreichische Romantikstrasse

Stift Göttweig

An diesem bewölkten Tag, es war ein Samstag, machten wir uns auf den weg, um die österreichische Romantik Straße zu erkunden. Wir kamen bis zum Naturpark Jauerling, aber alles der Reihe nach.

Romantikstraße?

Die Romantikstraße ist eine Kombination aus Bundesstraßen teilweise direkt neben der Donau. Sie startet in Wien bzw. in Salzburg und führt auf knapp 380km durch 13 Städte und Orte. Auf dieser Route gibt es Burgen, Schlösser, Museen und vieles mehr zu entdecken. Eine mehrtägige Reise mit dem Auto oder Motorrad ist da sehr zu empfehlen da es einfach zu viel für einen Tag ist.

Auf geht’s

Unsere Reise startete in Wien und ging über den schönen Riederberg nach Tulln von dort aus ging es auf die S5 in Richtung Krems. Die Autofahrt war sehr entspannend man konnte die „Berge“ und die großartige Landschaft bewundern. Unser erster Stopp war ein kleiner Bauernladen am Straßenrand, welchen ich mir sofort näher anschauen wollte, da ich bei guten Traubensaft schwach werde 😊.
Also erstmal die Wirtschaft angekurbelt, Traubensaft mitgenommen und weitergefahren.

Wir sind da, Stift Göttweig

Endlich waren wir angekommen und sahen uns sofort gründlich um. Unübersehbar thront das Benediktinerstift Göttweig – aufgrund seiner großartigen Berglage auch das „Österreichische Monte-cassino“ genannt – in 429 m Seehöhe am östlichen Rand des weltberühmten Donautales der Wachau. Wir staunten über das Tolle Panorama und schossen sogleich einige Fotos bevor es weiter zum Eingang ging.

Die aufgemalten Fenster

Besonders witzig fanden wir die Hausmauer auf welchem Fenster aufgemalt wurden. Warum das so ist konnte ich nicht in Erfahrung bringen, vielleicht kann mir das ein aufmerksamer Leser in die Kommentare schreiben? Nun standen wir vor dem Eingang der Kirche da ich nicht viel von Kirchen halte war ich eher skeptisch und wollte erst gar nicht in das Innere des Gebäudes.

Zum Glück ging ich dann doch rein

Nachdem ich mir dann dachte „wenn ich schon da bin schauen wir uns das mal von innen an“ ging ich also ins Innere und war überrascht wie schön es doch war. Soviel Gold war zu sehen, die riesige Orgel, die verzierten Fenster einfach alles hat stimmig ausgesehen, aber urteilt selbst und schaut euch die folgenden Fotos an.

Eine Kerze für die Verstorbenen

Auch wenn ich nicht kirchlich angehaucht bin, war es mir in diesem Moment ein Bedürfnis eine Kerze für alle Verstorbenen, seien es Familienmitglieder, Freunde, oder auch Bekannte anzuzünden.

Das schönste kommt zum Schluss

Als wir aus dem Gebäude rausgingen, Richtung Auto, sahen wir noch eine Straße bzw. einen Weg, welcher bergauf zu einem Parkplatz ging. Natürlich machten wir uns sofort dorthin und genossen zum Schluss das Panorama vom höchsten Punkt aus.

Der Naturpark Jauerling

Zu guter Letzt möchte ich euch nicht vorenthalten das wir weiter bis zum Naturpark Jauerling gefahren sind. Im Nachhinein betrachtet hätte ich mich vorher erkundigen sollen was man dort machen kann. Die Definition für mich eines Naturparks ist ein Park mit Bäumen, Pflanzen und natürlich auch Tieren. Dieser allerdings ist ein reiner Wanderpark, welchen wir nach dem bereits am heutigen Tag erlebten, nicht mehr gönnen wollten.


In diesem Sinne viel Spaß beim schmökern der Fotos und bis bald.

Euer Patrick