Glück im Unglück der Nachmittagsspaziergang

Es war ein leicht bewölkter Nachmittag als ich meinen Spaziergang in Gars begonnen habe.

Es geht los

Gedankenverloren ging ich einfach drauf los und bin mal neben der Kamp entlang gegangen. Bis ich ein Schild sah auf dem Stand „Kunst in der Natur“ neugierig wie ich bin ging ich diesem Schild natürlich nach. Schnell merkte ich das es doch ein eher anstrengender Weg ist.

Die erste Pause & Fotos

Nach ungefähr 20 Minuten Fußmarsch legte ich die erste Pause ein und fotografierte mal in Richtung Gars auf den ersten Fotos seht Ihr die Kamp. Am rechten Uferrand sind übrigens die Wildenten Fotos entstanden und, soviel kann ich euch verraten es folgen wunderschöne Aufnahmen von dieser Brücke bei der Fütterung aber dies zu einem anderen Zeitpunkt.
Ich habe einige Fotos geschossen unter anderem von den schönen Wolken und der Gemeinde Gars.

Der Weg wird ein weiter sein

Nach weiteren 20 Minuten stand ich plötzlich in der freien Natur zwischen mehreren Feldern. Ich nutzte auch hier wieder mein Adlerauge und fing an die Gegend zu Fotografieren und den Ausblick zu genießen, ich muss gestehen echt viel Gegend hier 🙂
Auf einem Foto konnte ich einen lachenden Smiley erkennen seht ihr ihn auch oder eventuell etwas anderes?

Das Unheil kam näher

Ich ging weiter als ich Plötzlich herannahende Wolken sah. Diese dunklen Regenbringer verdrängten den restlichen blauen Himmel ich sah kurz nach hinten und bemerkte sogar eine Regenwand. Da ich keinen Regenschutz mithatte, und der Kamera Rucksack nur bedingt Wasserdicht bzw. abweisend war, war ich leicht nervös.
Ich haderte mit meinen Gedanken soll ich es Fotografieren geht es sich aus? Mir blieb nichts anderes übrig ich fasste den Entschluss ich muss das Fotografieren und habe einige Tolle Schnappschüsse von den Dunklen Wolken ergattern können. Auch wie die Sonne versuchte sich durchzukämpfen fand ich sehr schön!

Doch dann…

kam was kommen musste es fing an zu tröpfeln ich packte die Kamera weg und begann etwas zügiger zu gehen. Ich war ca. 3 Kilometer von „zuhause“ entfernt. Es war ein Wettkampf gegen die Zeit doch ich konnte mich vor den Tropfen vorerst in Sicherheit bringen. Ich war schneller als die Regenwolken, fuhr es mir durch den Kopf.
Als ich wieder etwas weiter entfernt war konnte ich die Kamera wieder rauspacken und einige Fotos machen. Was für ein Glück denn einige Schritte später kam ein Hühnerstall.
Ich stellte mich an den Zaun und das erste Huhn kam voller erwarten auf mich zu gestürmt. Mein erster Gedanke cool es mag mich.
Danach fing die ganze Horde an auf mich loszustürmen. Mein zweiter Gedanke „eh klar die wollen nur was essen“ naja mir war es egal und schon waren die Bilder im Kasten.

Der Regen kam erneut

Total konzentriert auf meine Fotos merkte ich die herannahenden Regenwolken nicht, erst als ich sie auf meiner Haut spürte wusste ich „ah da war ja was“. Ich drehte mich wieder um sah die Wolken welche schon über mir waren. Die Entfernung bis nachhause waren ca. 2.5 Kilometer. Ich machte mir schon Gedanken darüber was ich mache wenn mich der Regen voll erwischt Klopf ich dann einfach bei Häusern an irgendwer wird mich schon reinlassen ist ja nicht so wie in der Großstadt.
Ich packte die Kamera wieder weg und machte mich sofort auf den Weg es hat getröpfelt teilweise mehr teilweise weniger.
Die Zeit auf der Flucht verging wie im Flug. Nach gefühlt kurzer Zeit sah ich die Einfahrt zu meinem „zuhause“ und ich dachte mir WOW ich habe es geschafft.
Zufrieden und erschöpft war ich nun daheim und konnte meine Fotos begutachten und ihr könnt das nun auch machen!

Viel Spaß beim Schmökern!

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